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Tipps für die Gesundheit meines Hundes

Gesponsorter Beitrag

Hunde sind für viele mehr als einfach nur Haustiere. Sie sind Freunde für das ganze Leben und ein Teil der Familie. Jeder möchte doch, dass die eigenen Kinder gesund aufwachsen. Dazu gehören Liebe, eine ausgewogene Ernährung und regelmäßige Gesundheitskontrollen.

Wenn dies bei menschlichen Kindern der Fall ist, warum nicht auch bei den tierischen Sprösslingen? Für manche Hundebesitzer gilt der Vierbeiner schließlich als Kinderersatz. Damit dies viele lange Jahre so bleibt ist es wichtig, rechtzeitig vorzusorgen.

Auch wenn barfenhund.de eine Special Interest-Seite ist, halten wir es für sinnvoll, das Thema Barf in den Gesamtkontext der Hunde-Gesundheit zu setzen.

Fünf Tipps zur Hundegesundheit

Folgende fünf Überpunkte können als „Grundpfeiler“ eines gesunden, langen Hundelebens angesehen werden und helfen dabei, vermeidbaren Krankheiten vorzubeugen:

  • Gesunde Ernährung
  • Gewichtskontrolle und Bewegung
  • Richtige Zahnhygiene
  • Fellpflege
  • Vorbeugung durch Impfungen

Fit durch richtige Ernährung

Ähnlich wie beim Menschen sind auch die Anforderungen an die Nahrung von Hund zu Hund unterschiedlich. Natürlich braucht ein Tier, das lieber gemütlich daheim sitzt weniger Energie als ein aufgedrehter Wildfang, der stundenlang durch die Natur jagt. Ebenso wird ein kleiner Vierbeiner nicht dieselben Portionen vertilgen wie ein stämmiger Riese und junge Hunde benötigen andere Nährstoffe als ältere. Grundsätzlich ist es jedoch wichtig, dass das Futter ausgewogen, gut verdaulich und gesund ist. Es ist schwierig, ein Fertigfutter zu finden, das diese Anforderungen ausnahmslos erfüllt.

Aus diesem Grund ist Barfen eine gute Möglichkeit, die Ernährung des Hundes zu optimieren. Generell gehören zu einer ausgewogenen Hundeernährung tierische Bestandteile, wie Frischfleisch, Fisch, Innereien, Knochen, Blut und Knorpel, aber auch ausgewähltes Obst und Gemüse.

Auch Hunde dürfen einen Apfel fressen
HoliHo / Pixabay, creative commons public domain

Gerne können die Bestandteile variiert werden, um von den unterschiedlichen Nährstoffen der einzelnen Produkte zu profitieren. Auch pflanzliche Futteranteile sind dabei wichtig, wenngleich diese nicht mehr als ungefähr zwanzig Prozent betragen sollten. Unbedenkliche Salat- oder Obstsorten sollten immer püriert beigefügt werden, um die Verdauung zu erleichtern. Zu beachten ist zudem, dass einige Gemüse- oder Obstsorten für Tiere giftig sein können.

Bei der Fütterung selbst werden zwei kleinere Mahlzeiten am Tag von vielen Hunden besser vertragen als eine große. Futterreste sollten immer im Kühlschrank aufbewahrt und nie eiskalt serviert werden.

Übergewicht beim Hund

Übergewicht ist nicht ausschließlich ein menschliches Problem, auch viele Hunde leiden darunter.

Dies liegt oft an der falschen Ernährung in Verbindung mit mangelnder Bewegung – was wiederum Probleme sind, die bei Herrchen und Frauchen anzusiedeln sind. Das alles sind aber keine Geheimnisse und daher ist Übergewicht kein Problem, welches nicht in den Griff zu bekommen ist. Viel Sport und Bewegung durch lange Spaziergänge, Spielen an der frischen Luft und Training sind hier ausschlaggebende Punkte. Weniger Leckereien, kein Zucker und wenig bis keine Getreideprodukte helfen ebenfalls.

Ein gesundes Gebiss

Jegliche Nahrung wird durch das Maul des Hundes aufgenommen – daher sind dessen Zähne überlebenswichtig. Zahnhygiene ist somit bedeutsam, so verrückt das auch in Bezug auf ein Tier klingen mag.

Hund zeigt Zähne: So sieht ein strahlendes Lächeln aus
Comfreak / Pixabay, creative commons public domain

Es gibt Hundezahncremes, die mit einer weichen Zahnbürste auf die Beißer des Tieres aufgetragen werden. Mit ein wenig Eingewöhnung und einer täglichen Routine funktioniert das Zähneputzen bald ganz unkompliziert. Karies, Zahnstein oder Zahnfleischentzündungen werden so rechtzeitig erkannt. Davon profitieren sowohl Hund als auch Besitzer, denn dieser spart sich den Tierarztbesuch und der arme Vierbeiner die schmerzhafte Prozedur einer Zahnbehandlung.

Ein schönes Fell

Flöhe, Zecken und Würmer sind nicht nur sehr unangenehm, sie können auch Entzündungen und Krankheiten auslösen. Ein gepflegtes Fell ist daher das A und O eines jeden Tieres. Die Gefahr, sich beim Gassigehen eine Zecke zu holen, ist vor allem im Sommer gegeben und Flöhen ist der Hund das ganze Jahr über ausgesetzt. Als Vorbeugung dienen wöchentliche Bäder.

Viel lieber wird der Hund es jedoch haben, wenn man sein Fell mit Bürste und Flohkamm pflegt. Hierbei sieht man auch schnell etwaige Zecken, die sofort mit einem geeigneten Werkzeug entfernt werden müssen. Jedes Vierteljahr bis halbe Jahr sollte er zudem entwurmt werden. Weitere Infos zur Hundepflege gibt es auch bei dem Hundemagazin Issn‘ Rüde.

Vorbeugung durch Impfungen

Zuletzt einer der wichtigsten Tipps: Jährliche Vorsorgeuntersuchungen beim Tierarzt sollten unbedingt regelmäßig durchgeführt werden. Letztlich ist er der beste Ansprechpartner, um auch langfristig Eurem Vierbeiner ein glückliches und gesundes Leben zu ermöglichen.

Regelmäßige Impfungen sind bei Hunden Pflicht
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Weitere Infos zum Tierarzt und zur Finanzierung gibt es in diesem Ratgeberbeitrag. Egal, wie viele Informationen der Hundehalter aus Büchern und dem Internet beziehen kann, die Meinung eines Fachmannes ist doch immer noch die beste. Zusätzlich zu einer gründlichen Untersuchung von Kopf bis Pfote erhält der Vierbeiner dort Impfungen. Diese sind zwingend notwendig, um gefährliche Erkrankungen zu vermeiden.

Impfungen gegen folgende Krankheiten sind empfehlenswert:

  • Leptospirose
  • Staupe
  • Hepatitis
  • Borreliose
  • Tollwut
  • Zwingerhusten
  • Parvovirusinfektionen

Quelle Titelbild: Spiritze / Pixabay, creative commons public domain