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Hundefutter ohne Getreide: Warum Barf so gesund ist

Gesunde Ernährung ist eines der Topthemen für uns Menschen in der heutigen Zeit. Es gibt viele Ratgeber, wie wir uns gesund und natürlich ernähren können, um ein möglichst langes Leben mit viel Freude und Vitalität zu führen. Sollte man bei dem Thema aber nicht auch an unsere treuen und engen Begleiter, die Hunde, denken? Auf jeden Fall soll doch der geliebte Vierbeiner uns lange und in bester Gesundheit begleiten. Zu einer guten Ernährung des Hundes gehört Barf, das rohe Hundefutter ohne Getreide, unweigerlich dazu. Warum das so ist, wird in diesem Artikel näher erklärt.

Warum ist Hundefutter ohne Getreide gesund für den Hund?

Der Hund stammt vom Wolf ab, doch was bedeutet diese biologische Abstammung eigentlich für seine Ernährung? Der Wolf ist ein Jäger und Fleischfresser, er ist darauf spezialisiert Beute zu machen und rohes Fleisch zu essen. Sein Gebiss und sein gesamter Verdauungstrakt sind perfekt auf diese Nahrung abgestimmt.

Wenn wir uns den Hund anschauen, sehen wir die Ähnlichkeit seiner Zahnstruktur zu der des Wolfes und auch sein Verdauungstrakt ist auf die Verwertung von rohem Fleisch spezialisiert. Fleischfresser haben einen kürzeren Darm als Pflanzenfresser, da pflanzliche Kost schwerer verdaulich ist und länger braucht, bis die Nährstoffe vom Körper aufgenommen werden. Das bedeutet für den Hund, er kann pflanzliche Nahrung nicht so gut verwerten.

Leider ist in vielen handelsüblichen Trockenfuttern eine beträchtliche Menge an Getreide enthalten, was zu Verdauungsproblemen führen kann. Aufgrund seines kürzeren Darmes kann der Hund auch die pflanzlichen Proteine der Cerealien nicht so gut verdauen, wodurch sich oft gesundheitliche Probleme ergeben. So kann zum Beispiel in getreidehaltigem Hundefutter, auch Gluten, das Klebereiweiß, in Spuren vorhanden sein. Beim Hund kann Gluten und Getreide Allergien auslösen oder zu Durchfall führen. Auch Blähungen, Juckreiz und Haarausfall lassen sich auf diese nicht artgerechte Ernährung zurückführen. Man kann also sagen, dass Hundefutter ohne Getreide die bessere und gesündere Alternative für den Hund ist.

Ein ruhiger und zufriedener Hund dank Hundefutter ohne Getreide
torstensimon / Pixabay, creative commons public domain

Wie bereitet man am besten Hundefutter ohne Getreide zu? Wie funktioniert Barfen?

Um Hundefutter ohne Getreide am bekömmlichsten für den Hund herzustellen, sollte man Frischfleisch verwenden oder sich die entsprechenden Produkte beim Fachhändler kaufen. Das frische Fleisch zerschneidet man in kleine Stücke oder dreht es durch den Fleischwolf, um dem Hund eine passende Portion zu geben. Es ist sinnvoll, seinem Vierbeiner nicht zu große Fleischstücke anzubieten, da er diese schlechter zerkauen kann und so in großen Stücken herunter schluckt. Um die richtige Menge an Hundefutter ohne Getreide für den Hund zu zubereiten, lässt man sich am besten von einem Tierarzt beraten, da jedes Tier durch unterschiedliche Körpermaße einen anderen Nahrungsbedarf hat.

Warum ist Barf die bessere Alternative als Fertig-Hundefutter?

In manchem industriell gefertigten Hundefutter werden Getreidesorten verwendet und leider auch Abfälle. Dies sollte man immer bedenken, wenn man Fertigfutter kauft. So kann in Trockenfutter auch Tiermehl enthalten sein, welches manchmal aus Geflügelköpfen, Krallen und Federn besteht. Wer würde so etwas freiwillig seinem Hund zu fressen geben?

Beim Barfen weiß der Hundebesitzer genau, was er seinem Liebling füttert, da er das Essen selbst zubereitet. Unter diesen Aspekten ist Hundefutter ohne Getreide auf jeden Fall die artgerechtere Ernährung für den Wolfsnachkommen.

Barf bedient auf natürliche Art und Weise die Bedürfnisse eines Hundes

Der Hund stammt von einem Fleischfresser ab. Das sollte man sich immer vor Augen halten, wenn man sich die Frage stellt, welches das beste Futter für den eigenen Hund ist.

Darum sollte jeder verantwortungsbewusste Halter sich möglichst für Hundefutter ohne Getreide entscheiden. Denn nur Hundefutter ohne Getreide kommt den Bedürfnissen des Vierbeiners am nächsten und vermeidet ernährungsbedingte Krankheiten. Der Hund wird sich mit Barf wohler und fitter fühlen, da sein Verdauungssystem nicht unnötig belastet wird. Und was gibt es schöneres als einen gesunden und lebhaften Hund?

Quelle Titelbild: insitedesigns / Pixabay, creative commons public domain