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Barf verringert den Kotabsatz

Hat Ihr Hund Probleme bei der Verdauung oder dem Absetzen von Kot? Eine Ernährungsumstellung auf Barf könnte Ihrem geliebten Vierbeiner Erleichterung verschaffen. Hunde, die sich von Frischkost ernähren, setzen weit weniger Kot ab als Hunde, die handelsübliches Trocken- oder Nassfutter bekommen.

Doch warum ist das so? Hundekot ist das wichtigste Indiz in Punkto Gesundheit. Auch die Qualität des Futters lässt sich anhand von Form, Farbe und Abgabemenge des Hundekots erkennen.

Barf – Kurz erklärt

Beim Barfen erhält Ihr Hund nahezu ausschließlich rohes Fleisch, Obst, Gemüse, Knochen und Innereien – eben alles, was naturgemäß für Hunde oder Wölfe vorgesehen ist.

Der Unterschied zur industriell hergestellten Nahrung ist damit groß. Unmengen an Zusatz- und Konservierungsstoffen, Getreide und teilweise sogar Zucker entfallen beim Barfen komplett. Das ist nicht nur eine Wohltat für Magen und Darm, der gesamte Organismus des Hundes wird dadurch gestärkt und das merkt man insbesondere am Stuhlverhalten.

Verminderte Kotabgabe

Alle unverdaulichen Bestandteile der Nahrung werden in Form von Kot wieder ausgeschieden. Ein Hund, welcher sich beispielweise ausschließlich von getreidereichem Trockenfutter ernährt, setzt zwei bis drei Mal am Tag Kot ab. Das klingt nicht nur ungesund, das ist es auch.

Auch Nassfutter enthält meist viel Getreide und andere unverwertbare Nebenstoffe, welche vom Organismus des Hundes auf direktem Weg wieder ausgeschieden werden müssen. So entsteht eine unglaubliche Menge an Abfallprodukten, die schließlich irgendwo hin müssen.

Die Verdauung Ihres vierbeinigen Freundes ist von Natur aus nicht darauf ausgelegt, Kohlenhydrate in Getreideform zu verdauen. Die darin enthaltenen Nährstoffe dienen lediglich als Sättigung, werden aber vom Hund nicht benötigt. So wird dann in Form von Kot alles wieder ausgeschieden.

Beim Barfen hingegen wird naturbelassenes, frisches Futter gefüttert, wovon der Großteil vom Hund auch wirklich verwertet wird. Die Kohlenhydrate in Obst- oder Gemüse sind zwar auch schwerer verdaulich, allerdings werden die enthaltenen Nährstoffe vom Organismus des Hundes für dessen Gesundheit dringend benötigt.

Ein kleiner Teil bleibt natürlich auch beim Barfen immer übrig und der wird ausgeschieden – jedoch im Schnitt nur ein Mal pro Tag. Und seien wir mal ehrlich, wirklich gern räumen wir die Hinterlassenschaften unserer Vierbeiner nicht weg. Da darf es doch gern mal etwas weniger sein!

Am Anfang der Ernährungsumstellung auf Barf ist es auch durchaus möglich, dass es zu Durchfall oder Verstopfung kommt. Das ist vollkommen normal. Der Verdauungstrakt Ihres Tieres ist das nährstoffreiche Futter noch nicht gewöhnt. Dadurch kann es passieren, dass Magen und Darm das hochwertige Futter sozusagen erstmal durchwinken, bevor sie es für gut befinden und komplett zersetzen können.

Weniger Kot durch besseres Futter

Ein gebarfter Hund setzt im Durchschnitt nur ein Mal pro Tag Kot ab, da im Gegensatz zum industriell hergestellten Futter weniger Abfallprodukte während des Verdauungsvorganges entstehen. Kleine Probleme wie Durchfall oder Verstopfung sind am Anfang vollkommen normal und kaum besorgniserregend, da sie sich nach kurzer Zeit selbst regulieren.

Quelle Titelbild: Pezibear / Pixabay, creative commons public domain