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Rind mit wilden Kräutern, Brokkoli und Banane

Besonders lecker auch für mäkelige Hunde

Als Hundehalter macht man sich häufig Gedanken darum, ob das Futter für den geliebten Vierbeiner auch abwechslungsreich genug ist. Vermutlich ist dies der Fellnase gar nicht mal so wichtig, solange immer genug Futter im Napf landet. Wir sind aber der Meinung, dass etwas Abwechslung niemals schaden kann. Und sei es alleine deshalb, um immer wieder andere Inhaltsstoffe anbieten zu können.

Rind mit wilden Kräutern, Brokkoli und Banane

Beim heutigen Gericht handelt es sich um eine einfache Mahlzeit mit Rindfleisch, Kräutern, Brokkoli und Banane. Die Zutaten sind überall leicht erhältlich und die Kräuter lassen sich von April bis Oktober sogar in der freien Natur finden. Für die wilden Kräuter möchten wir deshalb gar keine genauen Vorgaben machen, sondern nur kleine Hinweise geben, welche Vorzüge die einzelnen Kräuter besitzen.

Die Zutaten

Bei diesem Gericht sind die Zutaten natürlich austauschbar. Wer lieber Lamm verfüttert, nimmt dies. Wenn gerade kein Brokkoli im Haus ist, kann man auch Kürbis verwenden. Bei der Wahl der Kräuter kann sich jeder Hundebesitzer ebenfalls selbst in der Liste bedienen.

Rindfleisch

Der Fleischanteil dieser Mahlzeit sollte aus Gulaschfleisch und Innereien bestehen. Das Gulaschfleisch bietet einen tollen Mix aus gutem Muskelfleisch und zarter Marmorierung, so dass auch der Fettanteil ausgewogen ist.

Rindergulasch gehört zum Barf-Gericht Rind mit wilden Kräutern, Brokkoli und Banane
Lebensmittelfotos / Pixabay, creative commons public domain

Rinderpansen

Der Rinderpansen (ungeputzt!), auch grüner Pansen genannt, liefert wichtige Enzyme und Bakterien, die den Vierbeiner bei einem gesunden Aufbau des Immunsystems unterstützen.

Rinderleber

Die Leber weist einen niedrigen Fettgehalt auf und ist somit auch für alle Hunde ideal, die zu Übergewicht neigen. In der Leber stecken wertvolle Proteine, Eisen und Vitamine (Vitamin A, B2, B12, C und Biotin). Auch Niacin, Folsäure, Natrium, Kalium, Calcium, Magnesium, Phosphor und Spurenelemente wie Zink, Kupfer, Mangan und Fluorid sind enthalten. Zweimal pro Woche sollte Leber im Hundenapf landen.

Brokkoli

Der Brokkoli ist eine wahre Bombe an Vitaminen und Mineralstoffen. Außerdem haben Hunde dieses Gemüse zum Fressen gerne. Brokkoli enthält Kalium, Kalzium, Phosphor, Eisen, Zink und Natrium. Auch die Vitamine B1, B2, B6, E, C und das Provitamin A machen das Gemüse so wertvoll. Zusätzlich punktet Brokkoli mit sekundären Pflanzenstoffen wie Flavonoide und Glucosinolate.

Banane

Viele Hunde lieben diese süße Frucht und Bananen sind zudem leicht verdaulich. Auch füttert man Bananen gerne, um den Stuhl des Hundes zu verbessern. Bananen sind reich an Vitamin B6 und Folsäure und liefern viel Kalium und Magnesium.

Kräuter

Hier eine kleine Auswahl wilder Kräuter, die für jeden Hund gesund sind:

  • Basilikum ist im Handel stets frisch erhältlich und besitzt eine antibakterielle und verdauungsfördernde Wirkung.
  • Dill ist appetitanregend und regt die Verdauung an.
  • Kresse ist reich an Kalzium und Kalium.
  • Petersilie ist nicht nur reich an Vitamin C und wird gerne gegen Mundgeruch beim Hund verwendet, sondern ist zusätzlich harntreibend und krampflösend.
  • Brennnesseln unterstützen Leber, Niere und Blase.
  • Thymian hat eine antibiotische Wirkung.
  • Rosmarin wirkt anregend und aktiviert die Verdauung.
  • Kamille ist beruhigend sowie entzündungshemmend und wirkt zusätzlich schmerzstillend.
  • Spitzwegerich kann bequem auf jeder Wiese gepflückt werden und punktet neben Vitamin C mit ätherischen Ölen und antibiotischen Stoffen.
  • Sauerampfer enthält Eisen, Kalium, Kalzium, Magnesium, Vitamin A, B, C und E.
Wenn man die Kräuter selbst pflücken möchte, diese aber zu wenig kennt, ist ein kleines Bestimmungsbuch mit Abbildungen der Pflanzen und deren Wirkung ratsam.

Hochwertiges Öl

Man kann hier sowohl Kokosöl, Fischöl, Leinsamenöl, Hanföl oder Weizenkeimöl verwenden. Das Öl ist wichtig, um den geliebten Vierbeiner ausreichend mit essentiellen Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren zu versorgen.

Mit hochwertigem Öl wird der Vierbeiner ausreichend mit essentiellen Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren versorgt
Engin_Akyurt / Pixabay, creative commons public domain

Viele Barfer besitzen eine breite Palette an Ölen. Ratsamer ist es jedoch immer nur eine oder zwei Flaschen Öl zu verwenden. Dies hat einen einfachen Grund. Es wird täglich nur eine kleine Menge an Öl verwendet und hochwertiges Öl wird einfach schnell ranzig. Beim Fischöl ist es sogar empfohlen, zu den Kapseln zu greifen. Diese lassen sich rasch und bequem mit einer Nadel aufstechen und über dem Napf verteilen.

Die Zubereitung des Barf-Gerichts

Das Fleisch und die Innereien werden zuerst stückig geschnitten oder gewolft. Dabei sollte man sich nach den Bedürfnissen des eigenen Hundes richten.

Anschließend wird der Brokkoli in kleine Stücke geschnitten und für etwa drei Minuten mit einer Prise Steinsalz blanchiert. Man kann den Brokkoli klein geschnitten oder püriert unter das Fleisch mischen. Püriert ist er meist besser verdaulich und verwertbar.

Die Banane wird einfach mit der Gabel zerdrückt und ebenfalls untergemengt.

Zuletzt kommen die Kräuter sehr fein gehackt oder gemörsert in den Futternapf. Man kann die Kräuter aber auch mit dem Brokkoli gemeinsam pürieren.

Bestens geeignet auch für mäkelige Hunde

Dieses Barf Gericht wird auch von besonders mäkeligen Hunden gerne angenommen. Der Pansen duftet verführerisch und auch die Kräuter locken mit ihren natürlichen Aromen. Banane erweckt die Naschkatze im Hund und alles zusammen ist es eine Mahlzeit, die von den meisten Hunden gut angenommen wird.

Für jeden Hund die passende Futtermenge

Mit ein paar Mausklicks lässt sich kinderleicht bestimmen, wie viel von den obigen Zutaten der eigene Vierbeiner bekommen sollte, um bestens versorgt zu sein.

Quelle Titelbild: werner22brigitte / Pixabay, creative commons public domain