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Fisch für Hunde: Lecker und gesund!

Wie auch bei Menschen ist Fisch für Hunde ein wichtiger Lieferant von Vitamin D und Omega-3-Fettsäuren. Die meisten Hunde begeistern sich für Fisch. Es gibt fast mehr Katzen, die ihn nicht mögen. Deshalb darf und sollte Fisch sogar in regelmäßigen Abständen auf jedem Barf Speiseplan stehen.

Fisch für Hunde: Das sollte jeder wissen

Fisch zählt zu den Top 10 der eiweißhalten Lebensmittel, da das Eiweiß im Fisch sehr fettarm, aber gleichzeitig ebenfalls leicht verdaulich ist.

Die hohen Anteile an Omega-3-Fettsäuren, Vitamin D, Kalzium, Natrium und Phosphor sind lebenswichtig und fördern außerdem noch das Immunsystem – also auch für ältere Hunde perfekt geeignet.

Als kleine Merkhilfe: Je fetter der Fisch, desto mehr Omega-3-Fettsäuren besitzt er.

In Seefisch ist besonders viel Jod enthalten, das vor allem aktiven Hunden zugutekommt.

Welche Fischarten sind für meinen Hund am besten?

Im Grunde kann man dem Hund jeden Speisefisch füttern. Im Vergleich zu Süßwasserfischen besitzen Seefische mehr Omega-3-Fettsäuren, Vitamin D und Jod. Das heißt aber nicht, dass Süßwasserfische nicht gefüttert werden sollten. Sie sind jedoch vor allen Dingen fettarm und damit für Diäten gut geeignet.

Den größten Omega-3-Fettsäuregehalt haben:

  • Thunfisch (leider oft auch mit Schwermetallen belastet)
  • Makrele
  • Hering
  • Lachs

Wildlachs und Heringe – neben Sprotten, Sardinen oder Regenbogenforellen – stellen absolute Höchstwerte für Vitamin D auf.

Thunfisch ist ein Fisch für Hunde
27707 / Pixabay, creative commons public domain

Gibt es Nachteile oder Risiken bei Fisch für Hunde?

Nachteile gibt es beim Füttern von Fisch nicht, jedoch sollten bei rohem Fisch ein paar Punkte beachtet werden.

Thiaminase
Dabei handelt es sich um ein Enzym, welches das Vitamin B1 zerstört und auf Dauer somit Mangelerscheinungen hervorrufen kann. Es ist kälteresistent und kann nur beim Kochen zerstört werden. Wenn man öfter rohen Fisch verfüttert, sollte man darauf achten, nicht zu oft Thiaminase-haltigen Fisch für Hunde zu verwenden.

Thiaminase-freie Fische sind unter anderem:

  • Seelachs
  • Seehecht
  • Rotbarsch
  • Regenbogenforelle
  • Dorsch

Thiaminase-haltige Fische sind:

  • Stint
  • Sardelle
  • Hering
  • Maifisch
  • Zander
  • Karpfen

Fischbandwürmer
Diese Parasiten kommen in Süßwasserfischen vor. Abtöten kann man sie aber leicht, indem man den rohen Fisch mindestens eine Woche einfriert. Sollte sich der Hund dennoch einen Fischbandwurm einfangen, ist es relativ leicht im Kot zu erkennen.

Rickettsien
Rickettsien sind Bakterien, die bei rohem Lachs vorkommen und vermieden werden sollten. Auch diese kann man durch Einfrieren abtöten – allerdings sollten es mindestens drei Wochen sein.

Schwermetalle
Nahezu jeder Fisch neigt dazu, Schwermetalle und Dioxin aufzunehmen. Je älter der Fisch und je weiter hinten in der Nahrungskette (d.h. Raubfische), umso belasteter ist er.

Außerdem sollte man bei Fisch für Hunde auf Fischarten aus Aquakulturen verzichten. Diese Fische sind infolge der angereicherten Antibiotika und die Wasserverschmutzung durch den eigenen Kot oft stark belastet.

Muss ich die Fischgräten entfernen?

Bei rohem Fisch bleiben die Gräten weich und müssen nicht entfernt werden, sofern der Fisch im Ganzen verfüttert wird. Ist weniger Fisch an den Gräten, wie bei Filetstücken, sollten große Gräten vorher entfernt werden.

Fisch für Hunde: Da schaut selbst der Hund interessiert ins Wasser
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Wie oft darf mein Hund Fisch fressen?

Einmal in der Woche ist ein guter Schnitt. Es gibt aber, wie bei Menschen, Hunde, die ihn nicht mögen oder gar vertragen. Statt Fisch kann man auch Fischöl zum gewohnten Fressen beimischen, damit der Hund mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt bleibt.

Zusammenfassend kann man sagen: Fisch für Hunde ist – in Maßen gefüttert – ein wichtiger Bestandteil für die Hundeernährung und damit nicht nur ein Leckerbissen für Katzen.

Quelle Titelbild: Meditations / Pixabay, creative commons public domain